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Im Gespräch mit Lena Berres-Jädtke

Wir freuen uns Lena Berres-Jädtke im Team der vhs Rüsselsheim zu begrüßen!

Die gebürtige Norddeutsche unterstützt uns seit Mai 2021 engagiert bei dem Projekt „JUGEND STÄRKEN im Quartier“ (JustiQ) im Bildungszentrum in der Kürbisstraße und berät junge Menschen beim Übergang von der Schule in den Beruf. 

Lena Berres-Jädtke | Foto: Kultur123


Lena Berres-Jädtke persönlich

• Jahrgang: 1988

• Mein liebstes Hobby: Yoga

• Mein Lieblingsessen: Eindeutig der Klassiker – Pizza

• Meer oder Berge: eindeutig Meer

• Mein Motto: „Das Leben ist schön“ – das hat mein Großvater oft zu mir gesagt,
  der in seinem Leben auch sehr viel Schweres erlebt hat und es hat sich mir eingeprägt. 

• Ein großer Traum: In vielen, vielen Jahren, wenn die Arbeitsphase abgeschlossen ist,
   möchte ich gerne wieder an der Nordsee leben. 


Frau Berres-Jädtke, Sie stammen ursprünglich aus Norddeutschland, was hat Sie ins hessische Rüsselsheim verschlagen?
Tatsächlich hat mich ein etwas kurviger Weg mit einigen Abstechern hier nach Rüsselsheim geführt. Nach dem Abitur 2008 wusste ich zunächst nicht so recht, was ich machen möchte. Nach einem Praktikum, einem Auslandsaufenthalt in Spanien sowie einem Au-Pair Einsatz in der Schweiz begann ich 2009 schließlich eine Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau in Frankfurt. Die folgenden zwei Jahre habe ich dort auch in diesem Beruf gearbeitet.

Also eigentlich eine ganz anderes Feld als das, in dem Sie aktuell bei der vhs tätig sind?
Ja, das stimmt wohl. Ich hatte bis zu diesem Zeitpunkt eigentlich immer das Gefühl, das etwas fehlt. Ich war in meinem Beruf nur oberflächlich im Kontakt mit Menschen, deshalb entschloss ich mich dazu noch ein Studium anzuschließen und habe in Mainz Wirtschaftspädagogik studiert. Parallel habe ich bei der Deutschen Angestellten-Akademie im Bereich „ Arbeitssuche“ gearbeitet. 

Und von dort ging es dann an die vhs Rüsselsheim?
Fast, zunächst habe ich zwei Jahre Elternzeit eingelegt, denn ich habe eine kleine Tochter. Meine Familie ist auch der Grund, der mich schließlich nach Rüsselsheim geführt hat. Als Neu-Rüsselsheimerin bin ich schnell auf die Arbeit und die Angebote von Kultur123 aufmerksam geworden. Ich hatte direkt Lust, ein Teil von Kultur123 zu werden und habe daher ganz bewusst nach Stellenausschreibungen bei der vhs geschaut. Das hat ja schließlich auch geklappt und die Arbeit macht mir große Freude, denn ich empfinde meine Aufgabe hier als sehr sinnvoll.

Was erhoffen und wünschen Sie sich ganz konkret für Ihre Arbeit bei Kultur123?
Ich bin selbst keinen ganz geradlinigen Weg bei der Berufswahl gegangen und habe eine Weile gebraucht, um herauszufinden, was das Richtige für mich ist. Dieser Werdegang ist für meine aktuelle Aufgabe sehr passend, denn ich kann gut nachempfinden, wie sich die Jugendlichen, die zu uns in die Beratung kommen, fühlen.
Ich hoffe, dass ich sie auf ihrem Weg ein Stück begleiten und sie in dieser manchmal schwierigen aber doch auch sehr entscheidenden Phase konstruktiv unterstützen kann. Insbesondere die Botschaft „Auch wenn es gerade für dich gefühlt nicht weiter geht, wir sind für dich da“, ist mir dabei wichtig. Außerdem habe ich mir zum Ziel gesetzt im Rahmen von „JustiQ“  noch einige Aktionen, Programme und Workshops auf den Weg zu bringen, bevor die Maßnahme 2022 ausläuft.

Nähere Informationen zu JustiQ